Mittwoch, 12. Juni 2013

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Reaktionen: 

... überall wo ich hinschaue sehe ich nur noch Stellenangebote. Auf jeder Webseite, die ich einfach so besuche, suche ich zuerst mal die Links "Jobs", "Karriere" oder ähnliches... Die Jobsuche macht das Surfen zur Arbeit! 


Hallo Mädels und Jungens,

heute gibt es mal die geballte Ladung Susi-Qu-Gedanken.
Meine Situation: Ich befinde mich in einer Art Schwebezustand. Ich warte immer noch auf meinen Aussprachetermin für meine Masterarbeit, bin seit guten 3 Monaten arbeitssuchend gemeldet und dümpel von einem Jobportal zum anderen und irgendwie ist es sehr ernüchternd.

Ich habe nun... (wie viele Jahr sind es inzwischen?!) 8...! Ganze ACHT Jahre bin ich nun schon Studentin... habe einen Studiengangswechsel hinter mir, bin dann in meiner zweiten Wahl vollkommen aufgegangen und hatte auch voll viel Spaß am studieren. Ich war eine Studenten, die immer sehr verantwortungsbewusst zu den Vorlesungen, Seminaren und allgemein Veranstaltungen gegangen ist. Ich habe immer versucht mitzudenken, -schreiben sowie wach zu bleiben. Meistens ist es mir auch gelungen. Naja, in dem einen oder anderen Fach (VWL!!!) war ich nicht so wirklich eine Leuchte, aber ich habe alle Prüfungen beim ersten Versuch bestanden. Und die meisten im zweier Bereich. Partys habe ich unter der Woche versucht zu vermeiden und habe diese dann selbstverständlich am WE nachgeholt. Alles in allem habe ich, bin ICH zumindest der Meinung, eine solide Leistung an den Tag gelegt.
Ja, ich habe die Regelstudienzeit überschritten. Aber auch nur weil einige kleine Dinge sich in den Weg stellen mussten. Zum Beispiel wurde einfach mal so ein ganzes Modul (ein Modul besteht normalerweise immer aus 2 Seminaren) hinzuerfunden und nur zwei Seminare angeboten... die dann auf einmal bereits vor der ersten Sitzung vollkommen ausgebucht waren. Damit konnte ich dieses Modul in diesem Semester nicht abschließen und ich durfte ein Semester ran hängen. Und all solche kleinen Dinge passieren nun mal. Die haben natürlich nichts mit fehlender oder vorhandener Motivation zu tun. Aber dadurch studiere ich nun schon 8 Jahre lang.

Zurück zum eigentlichen Thema: 
Momentan bin ich also mit der Jobsuche beschäftigt. Hier in meiner Heimat ist das alles nicht so einfach. Erst recht nicht für einen Kultur-/Geisteswissenschaftler, wie mich. Aber ich bin da ja relativ offen und sehe und nutze meine Chancen natürlich auch in den großen Städten. Berlin und Dresden... diese beiden Städte erhalten ebenfalls die eine oder andere Bewerbung von mir. Schließlich habe ich eine sehr intakte Beziehung, die das natürlich auch bleiben soll. Meine bessere Hälfte hat nun mal Arbeit hier, eine sehr gut sogar! Und daher sind weite Entfernungen nicht sehr hilfreich!

Diese Fakten sind natürlich sehr kontraproduktiv für meine Jobsuche... Aber die Hoffnung gebe ich nicht auf!
Nur fehlt mir momentan ein wenig die Motivation und das Selbstvertrauen. Um so länger diese Bewerbungsphase dauert, desto mehr schwinden diese beiden Freunde. Ja, ok, so lange bewerbe ich mich noch nicht, aber für mich reicht es schon. Es ist immer wieder schwierig einen Sinn dafür zu finden, warum man früh zeitig auf stehen soll. Ich gebe mir ja immerhin noch Mühe... ich stelle mir immer wieder den Wecker auf um 7 Uhr. Also ich versuche es ja zumindest. Nur nutzt mir das recht wenig, wenn ich gar keinen Grund habe so zeitig aufzustehen!
Ja, ich muss/kann/darf Bewerbungen schreiben. Aber dazu benötigt man auch erst einmal ein Ziel für die Bewerbungen. und es ist schon frustrierend, wenn man das große World Wide Web vor sich hat - alle Möglichkeiten der Welt - wo soll man da anfangen?!
So langsam habe ich einen konkreten Ablaufplan. Den gehe ich jetzt Tag für Tag durch, es könnte ja ein neues Stellenangebot in die vielen Portale eingestellt worden sein, und verzweifle immer mehr.
Ich finde Angebote, ja, aber irgendwie frage ich mich dann immer: Will ich das wirklich machen?! Erfülle ich die geforderten Anforderungen?! Reicht mein Wissen?! Reiche ich?!
Das Selbstwertgefühl sinkt auf Null. Aber das kanns ja auch nicht sein.

Ich bin noch auf der Suche nach einer Lösung, aber das Problem bewundern kann ich ja auch schon mal. Und morgen wartet der Wecker wieder auf mich, dass ich snoooze...

♥-liche Grüße
Eure Susi-Qu

Kommentare:

  1. Meine Empfehlung zu diesem Thema:

    "Durchstarten zum Traumjob: Das ultimative Handbuch für Ein-, Um- und Aufsteiger" von Richard Nelson Bolles

    Selbst gelesen und echt überzeugt. Aber die Motivation bringen die Infos auch nicht. Ausheulen bei Freunden kann helfen.

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    1. Hallo liebe Vivien,

      Danke für den Buchtipp. Klingt spannend. Vor allem, da es ein Handbuch anscheinend ist, spricht es mich an ;)

      Und wegen dem ausheulen bei Freunden: Ich komme auf diesen Tipp demnächst sicherlich zurück ;) Dabei habe ich gleich noch ein weiteres Problem, und zwar: Ich habe dann meistens gar keine Lust über dieses Thema zu reden... Gibt es dafür auch eine Lösung?!

      ♥-liche Grüße
      Susi-Qu

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