Montag, 13. Januar 2014

Und ich will wieder nach Amsterdam fahr'n (fliegen)

Reaktionen: 

Tatatatataaaaaaa, nach mehr als 1 1/2 Monaten kommt jetzt endlich mal mein ausführlicher Bericht zu unserem 2. Mädelsausflug. 


Am 22. November sollte es nun soweit sein. Unser zweiter Mädelsausflug stand bevor. Es sollte nach Amsterdam gehen - mit dem Flieger... puh. Ich bin bis dahin noch nie geflogen.... Aber mit meinen Mädels zusammen sollte das garnicht sooooo schlimm werden. Ganz im Gegenteil.

Aber fangen wir mal von vorne an.


1. Tag 


Handgepäck?!
Treffpunkt war Berlin-Schönefeld. Dort wurde zuerst einmal der Mädelsausflug mit einem Bierchen bzw. Prosecco eingeleitet. Das war für mich ganz gut, denn so war ich einwenig ruhiger und gelassener - vor dem Flug. Das ganze Einchecken und so verlief eigentlich reibungslos. Wir hatten nur Handgepäck und unsere Sitzplätze waren bereits ausgesucht und gebucht und eingecheckt hatten wir auch schon vorher (online).
Damit waren wir bestens vorbereitet und trotzdem hatten wir zwischendrin Stress. Auf einmal waren wir irgendwie zu spät, und als wir dann am Pier (bin mir gerade nicht so sicher, ob der Begriff richtig ist) angekommen sind, vollkommen aus der Puste, standen wir noch knappe 15 Minuten an. Naja.
Schließlich gings in einen Bus, der uns zu unserem Flieger gebracht hat. Rein in den Flieger, Handgepäck verstaut und den An- und Einweisungen des Flugpersonals folgen. Und feststellen, dass die eine Flugbegleiterin mich an eine Schauspielerin erinnert... Nur wie heißt sie?! Sie hat bei Bones die Daisy Wick gespielt und bei Californication ebenfalls eine Daisy... Die Schauspielerin heißt: Carla Gallo (http://de.wikipedia.org/wiki/Carla_Gallo)

Der Flug an sich war so gesehen ganz entspannend. Wir haben uns mit unsere Sitznachbarin angeregt über Amsterdam unterhalten. Sie ist wohl öfter schon in Amsterdam gewesen und hat uns ein paar Tipps gegeben, was man unbedingt gesehen haben muss. Als wir über dem hübschen Amsterdam fliegen und schließlich landen, war ich überrascht, wie schnell so ein Flug doch vorbei ist.

Hotel Prinsenhof
Auf dem Flughafen in Amsterdam waren wir erst einmal vollkommen rat- und planlos. Wo mussten wir nun hin? Wie sollten wir in die Stadt kommen?! Nach einem kleinen Hin und Her hatten wir dann einen Plan. Und dieser war so super, dass wir quasi vor unserem Hotel aus der Straßenbahn steigen konnten.
Unser Hotel "Prinsenhof" (einfach nur empfehlenswert: www.hotelprinsenhof.com/amsterdam)
war ein sehr süßes und hübsches. Schnell eingecheckt, Gepäck abgestellt und noch einmal ein bisschen frisch gemacht und los gings auf Nahrungssuche. Vorher noch schnell in einen Supermarkt und Getränke besorgt...

Nachdem wir italienisch gegessen haben gings in einen Club, bei dem gerade eine Art Mottoparty stattfand. Motto war: Bart. Also der im Gesicht. Vor Ort wurden so Aufklebbärte verteilt, und wenn man mit diesem im Gesicht an die Bar gegangen ist, hat man einen Shooter umsonst bekommen. Den Spaß haben wir selbstverständlich mit gemacht...
Die Musik dort war nicht so der Knaller. Aber wie wir im Flugzeug bereits erfahren haben, sind die Amsterdamer eher so Techno-House-Trance-Liebhaber. Was ja auch zu erwarten war, denn viele gute DJs, die auch in Deutschland bekannt sind kommen zumindest aus den Niederlanden (Armin van Buuren, Tiesto, Afrojack, Fedde Le Grant...). Also Rock im allgemeinen wurde an diesem Abend garnicht gespielt. Wie uns gesagt wurde muss man dafür eher raus aus der Stadtmitte.
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2. Tag

Geplant war eine Tour - von Cache zu Cache - durch die City. Die Kamera immer in den Händen, damit man alle Kuriositäten (Dinge, die man in Deutschland nicht so zu Gesicht bekommt) festhalten kann. Bei schönstem Sonnenschein sollte es losgehen. Bereits als wir aus unserem Hotel raus kommen, entstanden die ersten Fotos... Denn die Treppen des Hotels sind bereits sehr besonders und auch die Türöffnungsvorrichtung ist eine Besonderheit:
Türöffnungsvorrichtung 
Treppe





















Man konnte oben an einem Seil ziehen und damit die Tür öffnen ohne die Treppe hinunterlaufen zu müssen. Ebenso fällt bereits bei diesen Fotos aus, dass die Häuser sehr eng gebaut sind. So breit wie die Tür ist, war schließlich auch der Flur und die Treppe ging sehr Steil nach oben, da man so Platz sparen kann. Kleine Anekdote nebenbei: Als wir am Freitagabend dort angekommen sind und geklingelt haben, ging die Tür wie von Zauberhand auf und oben am Ende der Treppe hockte der Hotelbesitzer und empfing uns breit grinsend. Wir waren zuerst ein wenig verwirrt, wie das ging, aber im Nachhinein haben wir ja die vermeintliche Zauberhand gesehen und konnten uns die Magie der "Sich-allein-öffnenden-Tür" erklären. 

Auf unsere Cachingrunde sind uns viele witzige Schilder aufgefallen:
Nee - Ja

Ik waak voor m'n baas

Geen fietsen plaatsen

Ik houd de wacht

Banane um die Ecke?!

Ebenso die vielen verschiedensten Fortbewegungsmittel:

Tiegerentenfahrrad

Rolli

Mini-Car (vorn)

Mini-Car (hinten)

Fahrradkiste

Club Mate - Bike

Das stinknormale Fahrrad

Und natürlich auch allgemein schöne Stellen:

Schräge Ecken?!

Schöne Treppen

Straßenansicht

Fensterläden

Straßenansicht 2

Grachten und Boote

Straßenansicht 3

Äffchen

Richtungsweisend
Und ich habe noch viel mehr Fotos gemacht, aber ich will hier nicht den Rahmen sprengen und deshalb findet Ihr weiter Bilder hier: https://plus.google.com/photos/2.Mädelsausflug

An diesem anstrengenden und schönen 2. Tag waren wir, ich glaube 7 Stunden unterwegs. Mit einer kleinen Pause in einem kleinen süßen Kaffee. Gegen 21 Uhr haben wir dann eine Grachtenfahrt gemacht und konnten noch so einiges über Amsterdam lernen und auch noch mal viele Ecken sehen, die wir so noch nicht gesehen haben.
Am Abend sind wir dann in das Amsterdamer Hard Rock Cafe (www.hardrock.com/Amsterdam) gegangen. Haben dort lecker gegessen - viel zu viel - aber lecker.
Als Ausklang des Tages saßen wir dann noch im Hotel und haben mit einem Heineken bzw. Weinchen angestoßen und gequatscht - halt alles was zu einem richtigen Mädelsausflug gehört.

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3. Tag


Letzter Tag. Und schon wieder ist das Wochenende rum... aber da unser Rückflug erst am Abend geplant war, hatten wir damit noch einen weiteren Tag in Amsterdam vor uns. Wir wollten noch einmal ein wenig durch die City stapfen und nebenbei den einen oder anderen Cache mitnehmen. Ebenso stand ein Besuch des Rotlichtviertels auf unserem Plan. Hier roch es überall auf der Straße nach Gras. Schließlich reiht sich hier auch ein Coffeeshop an den anderen. Zwischendrin sind dann auch Schaufenster, hinter denen die Damen sitzen... und unzählige Sexshops und auf einmal steht da eine Kirche vor einem... Sehr merkwürdig das ganze dort.  Alles in allem sind wir wieder einmal viel gelaufen. Haben noch hier und da Souvenirs eingekauft, waren in einem sehr hübschen und interessanten Fantasyladen, in dem es alles gab, was das Fantasyherz begehrt. Von schicken Kleidern (Pettycoats, Coursagen etc.) über schicke Amulette und Ohrringe sowie lustige Gimmicks zu den verschiedensten Serien und Filmen.
Schließlich sind wir dieses Mal überpünktlich Richtung Flughafen gestartet und auch beim durchlaufen der Sicherheitskontrolle und Co. waren wir sehr vorbildlich und überpünktlich. Im Dutyfree-Shop wurden noch die letzten Mitbringsel gekauft und schließlich stiegen wir in den Flieger, der uns wieder nach Berlin bringen sollte.
Auch dieses Mal war Miss Daisy on Board.
Schließlich landeten wir in Berlin Schönefeld und konnten weiter Richtung Heimat starten.

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Alles in allem war das Wochenende sehr spannend und schön. Amsterdam ist auf alle Fälle mehr als ein Besuch wert! Die Amsterdamer sind alle sehr nett und offen. Wir haben an diesem Wochenende nur zwei Amsterdamer getroffen, die ein wenig ruppiger waren. Aber denen sei verziehen, da es berufsbedingt war (einmal der Busfahrer des Flughafen-Shuttle-Busses, der war einfach nur genervt, von den vielen Menschen und es war bereits abends... und der andere grummelige Amsterdamer war der Fahrkartenverkäufer des Grachtenverkehrs). 
Es gibt wirklich mehr Fahrräder als Autos und auch mehr Fahrradfahrer als Autofahrer. Und man sollte aufpassen wo man hin läuft, denn wenn man das nicht macht, wird man von den Fahrradfahrern umgekarrt oder genervt angeklingelt. Aber schließlich lächeln diese Amsterdamer einen dann wieder an, wenn sie dann an einem vorbei fahren. Ich habe auch mehrmals beobachtet, dass es beinahe zu einem Fahrradcrash oder einem Crash zwischen Mopedfahrer und Fahrradfahrer gekommen ist. Aber es hat nie gekracht. Sie bremsen immer noch rechtzeitig ab und umfahren dann das jeweilige Hindernis. Ich glaube in Deutschland wären diese Situationen anders geendet. Aber in Amsterdam sind diese so normal, dass jeder auf den jeweils anderen achtet und damit eigentlich nichts weiter passiert außer einer Vollbremsung. Sehr spannendes Phänomen. 
Und genau aus diesen Gründen sowie den vielen schönen, für und Deutsche, Kuriositäten, die man dort zu Gesicht bekommt, sollte jeder wenigstens einmal nach Amsterdam fahr'n (fliegen)! 

Und nun noch einmal vielen lieben Dank an meine Mädels für ein super erlebnisreiches Wochenende! 



Kommentare:

  1. Sehr schöner Post! :)

    Liebe Grüße jelaegbe.blogspot.de

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    Antworten
    1. Liebe Jela Egbe,
      vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Freut mich dass der Post gefällt :) Und besonders freut mich Dein Feedback!
      Einen wundervollen Tag und
      ♥-iche Grüße
      Susi-Qu

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  2. Wow,also das würde ich auch mal gern machen. Einfach mal ein Wochenende nach Amsterdam. Allerdings ist der nächste Flughafen von mir aus doch schon wieder ein ganzes Stück entfernt und dann fragt man sich auch wieder, was das alles kostet mit Hotel usw. Und schon schiebt man die Planung wieder vor sich her. Voll blöd. Weil eigentlich ist reisen und in anderen Ländern etwas erleben doch das allerschönste.

    LG

    hey-pennylane.blogspot.de/

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